Hohe Qualität auf heimischen Schlachthöfen


Als Teil der systemrelevanten Infrastruktur waren in den vergangenen Wochen auch die Klassifizierungsmitarbeiter des LfL auf den heimischen Schlachtbetrieben sehr gefordert.

 

Qualitätsmanagement in der Klassifizierung

Die Schlachtkörperklassifizierung durch den LfL dient als unabhängige und neutrale Dienstleistung für den Landwirt als auch den Schlachtbetrieb. Die einzelnen Arbeitsschritte unterliegen dabei einem strengen, österreichweit einheitlichen Qualitätsmanagement. Die korrekte Umsetzung wird im Rahmen von jährlich über 500 interner Überkontrollen kontrolliert. Zudem finden jährlich Vergleichsklassifizierungen statt, um auch eine österreichweit einheitliche Linie zu gewährleisten. Außerdem werden Kontrollen durch externe Stellen wie der AMA Marketing und der AMA Behörde sowie interne und externe Audits durchgeführt. 

 

Objektive und unparteiische Begutachtung

Ist man mit dem Klassifizierungsergebnis nicht einverstanden, besteht die Möglichkeit einer Nachkontrolle. Nach der Kontaktaufnahme mit dem LfL hat der Landwirt die weitere Verarbeitung des Schlachtkörpers durch einen Anruf beim Schlachtbetrieb zu verhindern. Anschließend trifft sich der für das Gebiet zuständige Überkontrollor mit dem betroffenen Landwirt zeitnah am Schlachtbetrieb, um das Ergebnis zu überprüfen. Die Anwesenheit des Landwirts ist dabei entscheidend, da somit das Ergebnis der Nachkontrolle direkt am Schlachtkörper erklärt werden

kann.

 

Schlachtdaten tagaktuell abfragen

Eine Nachkontrolle muss immer möglichst am Tag der Schlachtung veranlasst werden, da ansonsten nicht gewährleistet werden kann, dass sich der Schlachtkörper noch zur Begutachtung im Kühlraum befindet. Um dies zu ermöglichen bietet die österreichweite Dachorganisation der einzelnen Klassifizierungsdienste auf ihrer Website www.oefk.at die Möglichkeit, Klassifizierungsergebnisse tagaktuell und kostenlos einzusehen.